Zusammenlegung der Feuerwehren der Gemeinde Rockenberg! 

Bildunterschrift: Im November 2023 wurde Richtfest im neuen Feuerwehrhaus in Rockenberg gefeiert (Foto). Rund ein Jahr später, im Winter 2024, werden die beiden Wehren aus Rockenberg und Oppershofen hier einziehen und wenig später offiziell zu einer Einsa

Allgemeines Update

 

In der Gemeinde Rockenberg herrscht seit geraumer Zeit durch diverse Weiterentwicklungen im Bau- oder Freizeitbereich Aufbruchstimmung! Besonders zu spüren ist diese Stimmung bei den Feuerwehren der Gemeinde Rockenberg - denn: Zum einen steht der Umzug ins neue Feuerwehrhaus an und zum anderen werden die Wehren aus Rockenberg und Oppershofen zusammengelegt. Hier kommt ein Update mit den wichtigsten Infos auf einen Blick zur aktuellen und künftigen Situation unserer Brandbekämpfer:

Unsere Feuerwehren aus Rockenberg und Oppershofen ziehen zusammen! Die Gründe sind vielseitig: Führungsstrukturen werden verschlankt, besseres Personalmanagement, Einsparung von Kosten. Gemeindebrandinspektor Thomas Ulowetz verdeutlicht in einem Beispiel: „Bei einem Einsatz kommen derzeit alle Feuerwehrleute zu ihrem jeweiligen Feuerwehrhaus nach Rockenberg bzw. Oppershofen. Problem: Es könnte passieren, dass an einer der beiden Wehren nicht genug Personal erscheint und damit ein ausrückendes Feuerwehrfahrzeug nicht ausreichend besetzt werden könnte, oder gar zu spät zum Einsatzort rausfahren könnte. Die Folgen wären weitgreifend, denn im Ernstfall zählt jede Minute. Mit einer Zusammenlegung stellen wir sicher, dass alle Funktionen qualitativ hochwertig besetzt sind.

Was bedeutet die Zusammenlegung der Wehren eigentlich für unsere Bürger? Die Antwort: Erstmal gar nichts! Thomas Ulowetz erklärt: „Die Zusammenlegung ist im Grunde nur für die Feuerwehren spürbar. Der größte Unterschied ist, dass wir künftig eine gemeinsame Einsatzabteilung bilden und wir dadurch die Strukturen deutlich vereinfachen. Wichtig ist an dieser Stelle anzufügen: Die Stammvereine bleiben weiterhin separiert.“ Ein weiterer Baustein für die Zusammenlegung war natürlich auch der Fakt, dass die beiden Feuerwehrhäuser nicht mehr den heutigen Standards entsprechen.

Beispiele: Der Sitz in Oppershofen ist schlichtweg zu klein, um die benötigte Technik unterzubringen. In Rockenberg muss sich teilweise direkt neben den Fahrzeugen umgezogen werden. Darüber hinaus fehlen Parkplätze. Auch der Zeit-Faktor spielt eine erhebliche Rolle: Bislang starten beide Wehren getrennt voneinander zu ihren Einsätzen. Mit dem Neubau starten die Einsatzkräfte „gemeinsam“ und es kann sich schon innerhalb der Anfahrt auf den Einsatz vorbereitet werden. Das alles und weitere Punkte wurden bereits mehrfach durch den Technischen Prüfdienst Hessen bemängelt. Mit anderen Worten: Der Feuerwehr-Neubau war längst überfällig.

Die Feuerwehren der Gemeinde Rockenberg dürfen sich nun auf ein topmodernes neues „zu Hause“ freuen. Die Vorteile beim neuen Feuerwehrhaus liegen auf der Hand: „Unter anderem bietet das Feuerwehrhaus eine Fahrzeughalle mit über sechs Stellplätzen, ein Schlauchlager, eine Werkstatt, einen Technikraum, Lagerfläche, Umkleiden für Damen und Herren, Toiletten, einen Funk- und Besprechungsraum, Schulungsräume, ein Büro, eine Kleiderkammer, einen Jugendraum, und vieles mehr. Außerdem stehen mehr als 40 Parkplätze zur Verfügung“, schildert Gemeindebrandinspektor Thomas Ulowetz.

Die geplante Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses soll im Winter 2024 sein. Die Feuerwehren werden nach Fertigstellung direkt dorthin umziehen. Die offizielle Zusammenlegung der Wehren erfolgt dann anschließend im ersten Quartal 2025.

 

Bürgermeisterin Olga Schneider: „Der Bau des Feuerwehrhauses und die Zusammenlegung der Wehren sind wichtige Bausteine im Hinblick auf die öffentliche Sicherheit der Gemeinde. Wir haben im Sinne der Bürgerinnen und Bürger investiert und bieten unseren Löscheinheiten nach Fertigstellung eine optimale Infrastruktur. An dieser Stelle möchte ich auch den durchführenden Baugewerken meinen Dank aussprechen.“

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