OVAG hebt Stufenplan an – Gemeinde Rockenberg dankt Bürgerinnen und Bürgern für verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser
Die anhaltende Trockenheit und die ausbleibenden Niederschläge wirken sich zunehmend auf die Grundwasserreserven in der Region aus. Die Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG) hat die Gemeinde Rockenberg darüber informiert, dass der bestehende Stufenplan zur Sicherung der Trinkwasserversorgung weiter angehoben wird. Ab dem 1. September 2026 gilt Stufe 6, ab dem 1. Oktober 2026 voraussichtlich Stufe 7.
Bereits Ende Juni hatte die Gemeinde ihre Bürgerinnen und Bürger über die angespannte Versorgungslage informiert und zu einem bewussten Umgang mit Trinkwasser aufgerufen. Dieser Appell ist in Rockenberg auf große Resonanz gestoßen: Nach Angaben der OVAG konnten die empfohlenen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt und die vorgegebenen Einsparziele weitgehend erreicht werden. Die Gemeinde bedankt sich daher ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem verantwortungsvollen Verhalten dazu beigetragen haben.
Bürgermeisterin Olga Schneider freut sich über dieses starke Zeichen des Zusammenhalts: „Ich freue mich sehr, dass unsere Bürgerinnen und Bürger den Aufruf ernst genommen haben. Die Rückmeldung der OVAG zeigt, dass wir als Gemeinschaft Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewirken können. Dafür danke ich allen ganz herzlich.“
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Situation angespannt. Die anhaltende Trockenheit und die sinkenden Grundwasserstände machen weitere Maßnahmen erforderlich, um die Trinkwasserversorgung auch in den kommenden Monaten langfristig sicherzustellen.
Die Gemeinde Rockenberg bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, den bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser weiterhin beizubehalten. Das bisher Erreichte zeigt, dass bereits viele kleine Beiträge eine große Wirkung entfalten können. Jeder sorgsam genutzte Liter Wasser hilft dabei, die wertvolle Ressource zu schützen und die Versorgung für alle langfristig zu sichern. Ob beim Wasserverbrauch im Haushalt, beim Bewässern von Gärten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden oder durch den Verzicht auf nicht unbedingt notwendige Wasserverbräuche – jede einzelne Maßnahme zählt.
Die Anhebung des Stufenplans bedeutet derzeit keine Gefährdung der Trinkwasserversorgung und führt auch zu keinen unmittelbaren Einschränkungen für die Bevölkerung. Sie ist vielmehr eine vorsorgliche Maßnahme, um frühzeitig auf die angespannte Versorgungslage zu reagieren und auch in den kommenden Monaten eine sichere Versorgung zu gewährleisten.
Bürgermeisterin Schneider appelliert deshalb an den bewährten Gemeinschaftssinn der Rockenbergerinnen und Rockenberger:„Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Dafür bin ich allen Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar. Ich bin überzeugt, dass wir diesen Weg auch in den kommenden Monaten gemeinsam weitergehen. Jeder eingesparte Liter Wasser hilft dabei, unsere Trinkwasserversorgung auch unter den aktuellen klimatischen Bedingungen zuverlässig zu sichern.“
Die Gemeinde Rockenberg wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und die Bürgerinnen und Bürger über mögliche Änderungen oder neue Erkenntnisse zeitnah informieren.
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